So

12

Okt

2014

Bergzeit - Rund ums Lötschental

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Mo

06

Okt

2014

Jägihorn 3206m

Plaisirklettern am Jägihorn
Plaisirklettern am Jägihorn

Das Jägihorn ist allen Via Ferrata Anhängern ein Begriff, weil auf den Gipfel der höchste Klettersteig der Schweiz führt. Für die Anhänger des alpinen Plaisirkletterns bietet die Südwand ein paar schöne Mehrseillängenrouten in bestem Fels an. Die Route Alpendurst ist eine homogene 4c Route mit 14 Seillängen. Eine verkürzte Variante bietet sich an, indem man Richtung Südgrat aufsteigt und dann über ein Grasband in die Route einsteigt.

Die Routen sind vor allem an Wochenenden gut besucht und setzen daher ein gutes Zeitmanagement voraus, damit man ohne Stress die Gondel zurück nach Saas Grund nehmen kann.

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Do

25

Sep

2014

Was wenn es jeden treffen kann?

Geschockt habe ich von der Ermordung des französischen Bergführers in Algerien erfahren. Was, ein Berufskollege von religiösen Eifereren ermordert? Das gibts doch nicht! Wie traurig ist dass denn. Ein unschuldiger Bergführer, der mit einer Wandergruppe unterwegs war, wird entführt und kurze Zeit später umgebracht. Neben dem unfassbaren Schicksal von Herve mache ich mir persönlich Gedanken, was diese Tat für uns Bergführer zur Folge hat. Viele machen Touren und Reisen in islamische Staaten um dort zu Bergsteigen oder zu Klettern. Wie soll man sich in Zukunft auf Reisen in solche Staaten verhalten? Kann überhaupt noch mit ruhigem Gewissen verreist in solche Länder werden? Was passiert, wenn es jeden treffen kann? Wird es noch viel mehr solcher Taten geben? Irgendwie fühle ich mich bei dieser Tat persönlich betroffen und ohnmächtig.

 

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Mo

15

Sep

2014

Bietschhorn Überschreitung

Gipfelkreuz
Gipfelkreuz

Das Bietschhorn - der König meiner Heimat. Von diesem Berg kenne ich mehr Geschichten als von allen anderen. Eine ist folgende:

Schon mein Vater und mein Grossvater waren Bergführer im Lötschental und hatte zur Tradition, dass das Gipfelkreuz des Bietschhorns hinaufgetragen wurde. Somit wurden der Längs- und der Querbalken aus Holz von der Bietschhornhütte abwechlungsweise von verschiedenen Bergführern hochgetragen. Man kann sich nur vorstellen wie streng eine Besteigung mit einem Holzbalken auf dem Rücken gewesen sein muss. Wegen dem Hochtragen konnten auch nicht allzu massive Kreuze erstellt werden. Durch Blitzeinschläge hielt das hölzerne Gipfelkreuz mal länger und mal weniger lang Wind und Wetter stand. Das letzte Holz-Gipfelkreuz des Bietschhorns wurde dann auch durch einen Blitz hinunter in die Westflanke geschlagen. Wir Bergführer des Tales entschieden uns dann für ein massives Eisenkreuz (für die Ewigkeit:-). Durch die grösszügige Spende und Erstellung unseres Bergführerkollegen Fux Toni selig konnten wir im Sommer 2004 das wunderbare Gipfelkreuz auf dem Gipfel montieren. Seither trotzt es stark Wind und Wetter und sieht immer noch tip top aus. Uebrigens, die fünf roten Markierungen des Kreuzes sollen die fünf Wunden Jesus' symbolisieren.

2006 wollte mein Onkel Christoph Lehner, ebenfalls Bergführer, ein letztes Mal den Gipfel besteigen und auf dem Gipfel eine Flasche Absent als Gipfeltrunk für alle Bergführerkollegen deponieren. Leider verstarb er im Aufstieg auf 3700m im Westgrat an einem Herzversagen. Später deponierten wir dann die Flasche gut eingepackt und gut versteckt auf dem Gipfel. Seither erhalten alle Gäste, welche mit einem Bergführer den Gipfel erreichen, einen kräftigen Schluck Absent mit einem Prosit auf Onkel Christoph. Bilder weiter unten...

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Mo

15

Sep

2014

Weissmies Nordgrat 4017m

Obwohl einer der niedrigsten und am einfachsten zu besteigenden Viertausender bietet dieser Berg einen tollen Nordgrat mit grösstenteils gutem Fels. Gestartet wird am einfachsten vom Bergrestaurant Hohsaas, welches bequem mit der Gondelbahn erreicht wird. Das Essen ist tip top. Man spürt jedoch, dass es sich nicht um eine Berghütte handelt. Für Gipfelaspiranten, welche früher aufstehen wollen, wird das Frühstück im Eingangsbereich zwischen zwei Schiebtüren offeriert. Dies ist aber kein Hinderungsgrund den Gipfel zu erreichen. Die Patronne des Restaurants ist eine "Zanga" (geiziges Saasi), welche für alle Extras extra verlangt. Also aufgepasst.

Die eigentliche Grattour startet vom Lagginjoch 3455m, welches man ungefähr nach einer Stunde erreicht. Ein genauer, guter Beschrieb der Tour bietet der Tourenführer vom Silbernagel Dani. Der genau zwei Kilometer lange Grat bietet einen typische kombinierte Tour in grandioser Walliser Berglandschaft. Danke Ursina.

Fotos weiter unten...

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So

07

Sep

2014

Aletsch-Gletscher-Trekking

Morgendämmerung
Morgendämmerung

Eines der eindrücklichsten Gletschertrekkings in den Alpen ist sicherlich die Wanderung über den Aletschgletscher. Beginnend beim Jungfraujoch, inmitten dem Trubel vieler lauter Touristen, wird es Richtung Konkordiahütte allmählich stiller. Man erlebt hautnah die Speisung des Aletschgletscher durch die drei grossen Eisströme Jungfrau- und Aletschfirn sowie Ewigschneefeld. Erst beim Schlussanstieg zur Konkordiahütte über die vielen Treppen erkennt man, dass beim Bau der Hütte der Gletscher wohl einen viel höheren Stand gehabt haben muss. Trotzdem ist die Aussicht von der Terrasse auf das Gletschermeer immer noch eindrücklich. Wer es noch nicht gemacht hat, muss diese Tour auf seine/ihre To-Do-Liste setzen. Ich bin gerne bereit diesen Punkt mit dir zusammen abzuhaken:-) mehr Bilder weiter unten...

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Mo

25

Aug

2014

Fründenhorn 3369m

Dieser Sommer hat es in sich - mit Schnee und Kälte würde ich ihn beschreiben, leider. Aus diesem Grund entschieden wir uns für tiefere Lagen in der Hoffnung von alle dem ein bisschen weniger anzutreffen. Die Blümlisalp erschien uns daher ideal, weil es hier auch tolle Routen gibt. Somit machten wir uns auf und sammelten ein paar Infos über die Verhältnisse. Der Hüttenwart von der Fründenhütte erwies sich als guter Koch aber als weniger guter Bergkenner. Nach dem zweiten Telefonat war mir klar, dass er wahrscheinlich nicht viel Ahnung von den Verhältnissen am Berg hatte. Somit blieb nur noch die Variante "if you don't go you don't know". In der Fründenhütte angekommen, merkten wir schnell dass hier mehr Pfadfinder als Bergsteiger einkehren. Dies hat aber auch den Vorteil, dass man relativ alleine am Berg ist. So machten wir uns gleich nach der Ankunft in der Hütte auf um den Routenverlauf zu studieren. Leider hatten wir die ganze Zeit Nebel und konnten rein gar nix sehen. Anhand des Routenbeschriebs von Silbernagel's Berner Führer waren wir uns aber sicher, dass wir dass am darauffolgenden Morgen hinbekommen würden. Unser Plan war nämlich die Ueberschreitung vom Fründenhorn übers Oeschinenhorn zum Blümlisalphorn. Die Möglichkeit dieses Unterfangen wurde uns auch vom Alpin Center in Kandersteg so bestätigt. Am darauffolgenden Morgen starteten wir früh im Nebel und Schneefall Richtung Einstieg Normalroute. Wir hatten alles zur Hand, Führerinfo vom Silbernagel, GPS und Karte. Trotzdem konnten wir den Einstieg im Nebel und Schneetreiben nicht finden. Einmal konzentrierten wir uns auf die Höhenangaben vom Silbernagelführer und merkten beim zweiten Versuch, dass die Angaben vom Führer "Berner Alpen" falsch sind.  Ein anderes Mal versuchten wir unser Glück anhand der Höhenangaben und Wegspuren auf der Karte. Trotz aller Versuche irrten wir 1.5 Std. der Fluh entlang und konnten keinen Einstieg finden! Erst im Morgengrauen lichtete sich der Nebel für kurze Zeit und wir sahen die logische Routenführung. Dies aber nur weil wir die Fixseile weiter oben entdeckten. Einen grossen gelben Punkt sahen wir erst nachdem wir das erste Podest erkletterten. Durch die Eisschmelze ist dieser Punkt auch bei Tageslicht schlecht sichtbar, vergiss bei Nebel. So machten wir uns in 5 cm Neuschnee auf, die Normalroute zu finden. Dies erwies sich als schwierig, weil es ganz, ganz wenige Steinmannlini gibt und und die alten Farbmarkierungen äusserst schwer sichtbar sind. Aus diesem Grund verliessen wir die Normalroute Richtung Osten indem wir uns selber eine Route Richtung Gipfel suchten. Während des Aufstiegs wurde uns bewusst, dass wir aus zeitlichen Gründen die geplante Ueberschreitung streichen mussten. Unser Ziel war jetzt nur noch der Gipfel des Fründenhorns! Die unter normalen Verhältnissen wenig schwierige Normalroute stellte sich mit Schnee als ziemlich schwierig heraus. Wir zogen das Ding durch und erreichten auch den Gipfel. Vom Gipfel hatten wir für kurze Zeit Einblick in den Ostgrat des Fründenhorns. Was wir hier sahen, erinnerte uns an den vergangenen Winter. Der Grat war gröbsten eingeschneit und zwar nicht nur von vergangener Nacht. Unser Vorhaben einer Ueberschreitung war schon vor unserer Ankunft nicht möglich. Trotzdem genossen wir die winterliche Stimmung und machten uns auf dem Normalweg Richtung Hütte. Fazit:

1. Verlässliche Infos zu kriegen ist Gold wert.

2. Auch Topos können Fehler aufweisen.

3. Ab und zu Abenteuer ist auch nicht schlecht

4. Geniesst das Bergsteigen und passt auf das Wetter auf

5. Kleinere Berge heisst nicht automatisch weniger anspruchsvoll

6. Das Wetter im Wallis war (wiedermal) viel besser

Fotos weiter unten....

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So

10

Aug

2014

Aletschhorn 4193m

Zustieg Mittelaletschbiwak
Zustieg Mittelaletschbiwak

Was für ein Sommer - das Wetter schenkt einem nichts! Das bleibt nur die Möglichkeit, trotz der wechselhaften Prognosen - auszurücken und zu probieren ob es fürs Bergsteigen reicht. Manchmal erreicht man auch den Gipfel. Das Aletschhorn gilt als kältester Berg der Schweiz. Dies weil der Westwind ungebremst am Aletschhorn aufstösst. Die Besteigung des Aletschhorns ist von allen Seiten her lang und konditionell sehr anspruchsvoll. Wenn eine Überschreitung dann noch mit schwierigen Verhältnissen und kaltem Wind gelingt, ist dies eine tolle Leistung. Gratulation an Ili, Chrigu, Therese und Aspi Longi.

 

Weitere Fotos unten...

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So

10

Aug

2014

Kinderklettercamp 2014

Auch diesen Sommer führten die Bergführer des Lötschentales wieder das beliebte Klettercamp durch. Während drei Tagen lernten die Kinder die wichtigsten Tipps und Tricks im Umgang mit dem Seil. Am Schluss jeden Tages stand das Abseilen als Mutprobe auf dem Programm. Die Kinder hatten sichtlich Spass - wir auch.

 

weitere Fotos unten....

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Do

15

Mai

2014

freier Zugang zu den Bergen - für alle

Die Schweiz - ein Naturpar(k)adies
Die Schweiz - ein Naturpar(k)adies

Endlich gibt es die Möglichkeit sich für einen freien Zugang zu den Bergen einzusetzen indem man die Internetpetition "Bergregionen: nicht nur schützen, sondern nützen" unterschreibt. Mit deiner Unterschrift kannst du aktiv ein Zeichen setzen dass wir keine zweigeteilte Schweiz wollen und das Nutzen in den Bergregionen ebenso hoch zu gewichten ist wie das Schützen.

 

Mach mit und setze dich für eine gute und wichtige Sache ein. Du kannst die Petition hier unterschreiben: www.petition-bergbevoelkerung.ch/petition-unterzeichnen/

 

PS: Die Jäger appelieren an die Vernunft der Wintersportler damit die Tiere ihre Ruhe haben. Mit der obgenannten Petition appelieren wir an die Vernunft der Jäger, damit ein freier Zugang zur Natur für alle gewährt bleibt. Es ist wichtig ein starkes Zeichen gegenüber der Wildhut und der Jägerschaft zu setzen. Diese haben eine starke Politiklobby und und zonen immer mehr Gebiete ein, was den freien Zugang zu Natur und Berg immer mehr einschränkt.

 

PPS: um einen guten Überblick zur Position der Jäger zu erhalten, kannst du dir den beiliegenden Artikel vom 12. Mai aus dem WB  zu Gemüte führen. Klicke auf "mehr lesen".

 

 

 

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So

13

Apr

2014

Tochuhorn 2646m

Abfahrt durch den Splitter
Abfahrt durch den Splitter

Das Tochuhorn ist ein schöner Skitourengipfel nördlich des Simplonpasses. Einfacherweise wird der Gipfel von Westen her bestiegen. Falls man aber die Nordseite befahren will, begnügt man sich mit dem Sattel (ca. 2500m) östlich des Gipfels. Von hier aus fährt man nördlich in eine schöne 40° Rinne hinab, welche ab 2100m in einen offenen Hang übergeht. Es warten schöne Big Mountain Turns. Anschliessend fährt man entweder auf 1900m Richtung Osten und steigt zurück Richtung Gälmji oder man fährt das Nesseltal hinaus bis zum Grund 1070 m. Wir entschieden uns für die kompliziertere Variante durch die Schlucht. Die vielen Lawinenabgänge erleichterten uns die Abfahrt. Anschliessend stiegen wir das letzte Drittel zu Fuss bis zum Grund. Hier erwartete uns das Taxi - Danke Kurt. Siehe Fotos weiter unten..

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Di

08

Apr

2014

Geht unsere Gesellschaft zu Grunde?

Eine Studie zeigt, dass unsere Gesellschaft auf den Kollaps zu rast. Die Geschichte zeigt, dass auch weitentwickelte Kulturen (Römer oder Mayas) zu Grunde gehen können. Die Studie bezieht sich auf das Räuberschema: Wenn es genug Beute (natürliche Ressourcen) hat, nimmt auch die Anzahl der Räuber (Menschen) zu mit der Konsequenz, dass die Beute kleiner wird. Dies hat wiederum zur Folge, dass die Zahl der Räuber abnimmt, weil nicht genügend Beute vorhanden ist.

 

Die Eliten (Zweiklassengesellschaft, Reichtum) merken gemäss Fazit der Studie den drohenden Umweltkollaps viel später. Ein weiteres Fazit ist, dass ein totaler Kollaps nicht ausgeschlossen werden kann, sobald die Ausbeutung der Ressourcen zu gross wird. Die Lösung der Studie ist simpel: Den Ressourcenverbrauch pro Kopf auf dein nachhaltiges Niveau reduzieren und die Ressourcen gerecht verteilen. Ist das Miesmacherei? Wie ist deine Meinung?

 

http://www.theguardian.com/environment/earth-insight/2014/mar/14/nasa-civilisation-irreversible-collapse-study-scientists

 

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Sa

05

Apr

2014

Snowhappening Lauchernalp 2014

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So

30

Mär

2014

Finsteraarhorn 4274m

Das Finsteraarhorn ist der höchste Berner Gipfel und wird zu Unrecht zu wenig beachtet. Wenn dieser Gipfel ähnlich frei wie das Matterhorn stehen würde, wäre er genauso bekannt, weil er genauso gut ausschaut. Nichts desto trotz sieht man das Finsteraarhorn mit seiner schönen Haifischform wenigstens von Bern aus sehr gut. Das Gebiet um den Fieschergletscher ist ein Skitourenparadies und hinterlässt bei jedem Skitourengänger bleibende Erinnerungen. Auf jeden Fall lohnt sich die Besteigung des Finsteraarhorn mit einer Dreitagestour, um sich genügend Zeit für die herrliche Natur nehmen zu können. Siehe Bilder weiter unten..

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Mo

17

Mär

2014

Chrindelspitza 2900m

Das hintere Lötschental ab Blatten hat einige zackige Skitouren auf Lager. So z.B. das Grosshorn, welches nur für geübte Skibergsteiger zu empfehlen ist. Nichts desto trotz gibt es auch weniger bekannte, einfachere Skitourengipfel in der Region. So z.B. die Chrindelspitza, welche oberhalb der Falferalp trohnt. Nach der Übernachtung im Hotel Fafleralp geht es frühmorgens durch den lichten Lärchenwald zur Chrindellicka, welche sich ca. auf halbem Weg befindet. Die letzte Hälfte führt über offene Südhänge bis zum Gipfel der Chrindelspitza. Die 1200 Höhenmeter meistert man mit dem Rücken zur imposanten Nordseite des Lötschentales. Es empfiehlt sich die Besteigung des Vorgipfels und der Verzicht auf den Hauptgipfel.

PS: Das hintere Lötschental mutiert leider immer mehr zum Naturpark mit einer Verbotszone in Form von Wildruhezonen. So wurde neu auch die Chrindelspitza als empfohlene Wildruhezone ausgewiesen. Das Gebiet wird dann erfahrungsgemäss in ein paar Jahren rote Zone sein und kann dann nicht mehr begangen werden.

 

PPS: Das Hotel Fafleralp ist (noch) ein idealer Standort im Winter um das hintere Lötschental per Ski zu entdecken.

 

Siehe Video weiter unten...

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Mi

26

Feb

2014

Elwertätsch 3208m

Der Elwertätsch vor dem Petersgrat ist eine ideale Einsteigerskitour. Diese Chance nutzte auch Olivier aus Holland mit seinen 12 Jahren. Nicht nur meisterte er den Aufstieg sondern auch die anspruchsvolle Abfahrt mit Bravour. Gratulation an Olivier! Wie viele einheimische Kinder gibt es, die mir 12 Jahren eine Skitour unternehmen? Die Skitour auf den Petersgrat zeigt immer wieder das immense Freeride Potenzial des Gebietes. Ein Highlight ist der Besuch der Eisgrotte! Fotos weiter unten...

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So

23

Feb

2014

Platthorn 3246m

Pillow Run im Riedbach
Pillow Run im Riedbach

Gibt es ein Skigebiet in der Schweiz in dem man keine Skitouren machen kann? Ja in einem kleinen Gebiet im Wallis in Grächen ist es praktisch unmöglich eine Skitour zu machen. Das Gebiet ist extrem felszerklüftet und soger die Pisten mussten sprichwörtlich in den Fels gehauen werden. Nichts destro trotz versuchten wir als gemischte Snowboard- und Skifahrertruppe unser Glück und suchten fahrbare Lines in diesem Gebiet. Die einzige offizielle Skitour führt auf das Platthorn auf 3246m oberhalb der Skiliftstation Seetal. Von hier geht nach kurzer Abfahrt auf 2750 m los mit dem Aufstieg Richtung alter Skiliftstation (2892). Schon bald mussten wir uns den Weg durch die wilde Felsenlandschaft suchen und gaben anschliessend am Grat zum Platthorn auf 3025m auf. Der Gipfel wäre zu fuss erreichbar gewesen aber niemals fahrbar.  Wir liefen zurück und fuhren in einem ersten Run durch den Riedbach Richtung Gasenried, wo wir die Autos deponiert hatten. Der zweite Run führte nochmals hoch ins Skigebiet und anschliessend durch den Ritigrabe. Beide Runs bieten ab der Hälft die wahrscheinlich besten Pillow Runs im Oberwallis. Mit diesen zwei Abfahrten hatten wir somit die einzigen zwei fahrbaren Lines im Skigebiet Grächen im Sack.

Fazit: Das Skigebiet Grächen ist ein extrem auf Familien ausgerichtetes Skigebiet. Was bleibt auch sonst übrig. Freeriden abseits der Piste ist praktisch ausgeschlossen, ausser unseren zwei Runs. Es gibt keine Tourenkarten mit einfacher Fahrt bis zuoberst ins Skigebiet. Die Preise für die in Stein gehauenen Pisten sind saftig. Wir hatten die Einheimischen Ausweise vergessen und mussten für eine Tageskarte 60.- berappen. Siehe Fotos weiter unten.

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Mo

17

Feb

2014

Glacier Express

Obwohl ich schon mehrere Male als Bergführer im Engadin und in der Surselva unterwegs war, ergab sich nie die Gelegenheit die Strecke des Glacier Express an einem Stück abzufahren. Desshalb entschied ich mich zusammen mit meiner Frau ein Wochenende zu investieren um diese Strecke mal näher kennenzulernen. Die klassische Strecke von Zermatt nach St. Moritz im Glacier Express dauert über 8 Stunden Fahrzeit. Diese lange Fahrzeit wollten wir uns nicht antun. Wir stiegen desshalb in Oberwald in den Zug und genossen die Fahrt mit viermal Umsteigen bis nach Pontresina. Hier besuchten wir das Terratrembel Festival Konzert von unserem Freund Mauro. Ebenfalls einen Besuch Wert ist das immer volle Cafe Grond und das Restaurant Pitschna Scena.

Obwohl auf der gesamten Strecke nirgends ein Gletscher zu sehen ist, wird man als Zugfahrer mit der Aussicht auf herrliche Landschaften belohnt. Highlights für mich waren das Landwasserviadukt und natürlich das Engadin.

Fazit:  Der Vorteil des Glacier Express gegenüber den herkömmlichen Zugverbindungen ist, dass man nie umsteigen muss. Ein Nachteil dagegen ist die Reservationspflicht und die Bekanntheit, so dass die Abteilungen immer voll sind. Ein Fahrt in der ersten Klasse lohnt sich, weil die Zweitklassabteilungen fast immer voll sind. Die Strecke des Glacier Express ist eine herrliche Variante die Schweiz ein bisschen besser kennen zu lernen.

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Mo

10

Feb

2014

Grosser Huwetz 2918m

Warum in die Ferne schweifen...

Der Grosse Huwetz ist eine wunderbare Snowboardtour nicht weit von den übelaufenen Skitouren auf dem Simplon. Die Tour findet sich nirgends auf einer Skitourenkarte und bietet somit beste Chancen allein unterwegs zu sein. Je nach Können und Verhältnissen kann vom Gipfel aus (mit Gipfelkreuz) verschiedene Abfahrten in südlicher Richtung unternommen werden. Long live Splitboarding!

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Mi

29

Jan

2014

Birghorn 3243m

Die Skitour auf den Petersgrat ist der Klassiker schlechthin im Lötschental. Vom Skigebiet Lauchernalp geht es gemächlich Richtung Sackhorn und von dort zum Elwertätsch. Hier entscheidet man sich ob man die Abfahrt Richtung Telli oder weiter zum Petersgrat laufen will. Wir entschieden uns fürs Birghorn zwischen Elwertätsch und Petersgrat. Von hier aus gibt es 1400m Abfahrt bis zur Fafleralp. Achtung: Die Abfahrt ist stark Heliski gefährdet. Am Fusse des Tschingelhorns befindet sich der Helilandeplatz. An Wochenenden wirst du die Abfahrt nicht für dich alleine haben. Trotzdem, das Lötschental ist und bleibt ein Hammer Freeridegebiet

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Sa

25

Jan

2014

Sewjihorn

Gipfelhang Sewjihorn
Gipfelhang Sewjihorn

Warum nach Kanada zum Heliskiing wenn es in unmittelbarer Nähe Hammer Abfahrten gibt? Das war der O-Ton nach der Tour auf das Sewjihorn 2733m. Dieses liegt eingebetet zwischen Saflischpass und Bortelhorn und bietet eine tolle Abfahrt gegen Westen. Ausgangspunkt ist das Skigebiet Rosswald von wo man Richtung Saflischpass läuft. Kurz vor dem Pass gilt es eine Schlüsselstelle zu passieren, welche man jedoch auch weiter unten umgehen kann. Anschliessend folgt man südlich dem Grat bis zum Gipfel des Sewjihorn. Der westliche Gipfelhang zeigt genau Richtung Stafel, wo die Abfahrt im Bachbett auf ca. 1950 endet. Was nun folgt sind weite offene Hänge mit genau der richtigen Neigung um Spass zu haben. Bei guten Verhältnissen kann die gesamte Abfahrt in der Gruppe durchgeführt werden. Am Schluss gibt es einen kurzen Aufstieg zurück zum Skilift. Fazit: Eine tolle Skitour abseits des überlaufenen Simplons

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So

19

Jan

2014

Lawinenvortrag

Die Bergführer des Bergcenters Lötschental laden herzlich zu einem Lawinenvortrag in Wiler ein. Dort erfährst du Wichtiges über Lawinen und was sonst noch so dazu gehört. Der Vortrag endet mit einem Apéro. Es sind alle herzlich willkommen.

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Mi

15

Jan

2014

Mobilität

"Warum glauben manche Leute, dass sie jederzeit zu jeder Stelle auf der Welt fliegen können?" Welzer Harald, Soziologe

 

Ehrlich gesagt mache ich mir schon ab und zu Gedanken wie unglaublich viel gefahren und geflogen wird (nicht mit dem Snowboard:-). Dann kommt mir Gelesenes in den Sinn, indem behauptet wird dass 45% der Fahrten mit dem Auto und im Zug für Freizeitaktivitäten unternommen werden und dass es so viele Flugzeuge auf der Welt gäbe, die wenn sie nicht fliegen würden, keinen Platz mehr auf den Flughäfen hätten. Wer schon mal einen Jumbo Jet über den Kopf hat fliegen hören oder an einer viel befahrenen Strasse wohnt, weiss dass der Verkehr extrem laut ist und viel Energie braucht. Aus einem Umweltheft des Bundesamtes für Umwelt habe ich gelesen, dass der Verkehr der grösste Energieverbraucher der Schweiz ist und der grösste Teil auf den Strassenverkehr zurückzuführen ist. Wie wir alle Wissen gelangen durch diese Abgase auch Staubteilchen in die Atmosphäre. Dieser Feinstaub führt zu Krankheiten und hat auch negative Auswirkungen auf Ökosysteme.

 

Ich persönlich denke, dass wir viel zu billig mit dem Auto oder dem Flugzeug irgendwo hinreisen können. Meines Erachtens beinhaltet der Preis fürs Autofahren oder der Ticketpreis fürs Fliegen nicht die wirklich anfallenden Kosten, die diese Mobilität verursacht (Dreck, Lärm, Zerstörung). Ich bin auch der Meinung, dass nachkommende Generationen nicht mehr im gleich grossen Aktionsradius reisen können, wie wir das noch tun können, weil irgendwann die Kosten ansteigen werden. Der beiliegende Artikel beschreibt die Notwendigkeit der Kostenwahrheit. Die Politik hätte die Macht dazu.

 

 

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Mo

13

Jan

2014

Wildruhezonen - und wir?

Bericht Wildruhzonen Bund vom 13. Jan. 2014
Bericht Wildruhzonen Bund vom 13. Jan. 2014

Als 2012 die Lötschentaler Jäger und die Wildhut die Bergführer und Gemeindevertreter zu einem Infotreffen betreffend Wildruhezonen einluden, wurde in einer Präsentation auf die verursachten Wildschäden von Freeridern hingewiesen. Es wurden Fotos von verendeten Tieren gezeigt, die angeblich die Freerider auf dem Gewissen hätten. Mit einer solchen subjektiven Schilderung eines angeblichen Problems habe ich nicht gerechnet und verabschiedete mich aus der Runde mit dem Gegenargument, dass die Jäger jeden Herbst ein Vielfaches an Tieren abschiessen würden und ich in dem Fall wüsste, dass die toten Tiere zweifelsfrei von Jägern stammen (im Gegensatz zum angeblichen Fallwild der Freerider).  

 

Mittlerweile wurde mir bewusst, wie mächtig die Jägerlobby ist. Seit Herbst 2013 gibt es im Lötschental wieder neue empfohlene Wildruhezonen (gelb). Diese werden irgendwann in rechtskräftige Zonen umgewandelt (rot) und dürfen dann während des Winters nicht für Freizeitaktivätiten genutzt werden. Bei viel Goodwill der Behörden (Jäger), gibt es in den roten Zonen dann vordefinierte Wege, auf denen gefahren aber nicht mehr verlassen werden dürfen. Bei Übertretungen gibt es vom Wildhüter rechtskräftige Strafen. In den neuen empfohlenen Zonen liegt die Freerideabfahrt von der Faldumalp nach Goppenstein und vom Netzbord zum Ried.

 

Ich persönlich finde die Idee von Wildruhezonen grundsätzlich gut, doch dürfen sie die Freerideaktivitäten in einem Gebiet nicht allzu gross einschränken.

In der Bundesverfassung steht, dass jeder Mensch das Recht auf Bewegungsfreiheit hat. Dies soll auch in Zukunft so bleiben.

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Mi

08

Jan

2014

Freerider?

Für längere Zeit herrschten im Wallis kritische Lawinenverhältnisse (Stufe 3). Diese für schneearme Winter typische Situation bedarf einer defensiven Fahrweise. Das tückische an einer geringen Schneedecke ist das fehlende Setzungsgewicht einer mächtigen Schneedecke, welche sich günstig auf die Stabilität auswirkt. Die Schneekristalle einer dünnen Schneedecke deformieren sich auch schneller, was sich ebenfalls ungünstig auswirkt, wenn es draufschneit. Die grosse Anzahl tödlicher Lawinenunfälle zeigts, dass man abseits der Piste vorsichtig unterwegs sein muss. Mein Tipp ist folgende Faustregel:

  • mit wenig Schnee bringt defensiv meh!

Defensives Verhalten abseits der Piste heisst folgendes:

  • steilste Hangpartien meiden
  • Abstände (einzeln Abfahren)
  • Schlüsselstellen einzeln befahren
  • langsam fahren (Steine)

Mit dieser Faustregel kann eine erste Risikominimierung beim Fahren abseits der Piste vorgenommen werden. Die Faustregel unterstützt eine schnelle Entscheidungsfindung bei kritischen Schneeverhältnissen.

 

Nun zu der aktuellen Diskussion wegen dem Risiko beim Fahren abseits der Piste. Als erstes finde ich es schade, dass immer (noch) die Snowboarder als Sündenböcke herhalten müssen. Wie in diesem Artikel über Pisten Rowdys bedient man sich immer noch dem Stereotyp Snowboarder = rücksichtsloser Schneesportler

 

http://1815.ch/wallis/aktuell/pisten-rowdys---strafen-oder-mahnen--127814.html

 
Zweitens finde ich es schade, wenn gewisse Leute (siehe Sheriff von der Riederalp (Art Furrer)) mit ihrer Medienpräsenz versuchen, die Freiheit auf und neben den Pisten einzugrenzen. Eine Pistenpolizei oder ein Raserregister ist eine schlechte Lösung. Wir brauchen leicht anwendbare und verständliche Regeln, welche die Eigenverantwortung unterstützen und das Risiko auf und neben den Pisten minimieren. Das Ski- und Snowboardfahren sind die wenigen rechtsfreien Räume die wir in unserer stark reglementierten Gesellschaft noch haben. Diese gilt es zu verteidigen. Es ist wahre Freiheit, wenn man einen frisch verschneiten Hang so schnell und auf seine eigene Art herunterfahren kann, wie man will oder man im eigenen Tempo eine perfekt präparierte Piste runterflizen kann, die man frühmorgens nur mit wenigen Leuten teilen muss!

 

Drittens heisst es immer, dass die Freerider ein zu grosses Risiko neben der Piste eingehen. Was verstehen denn die Schreibtischtäter unter einem Freerider? Für mich ist ein Freerider ein Variantenfahrer und diese lösen gemäss Lawinenstatistik des SLF weniger Lawinen aus als Skitourengeher. Also wenn schon über das Fahren abseits der Piste polemisiert wird, dann bitte differenziert. Zusätzlich lässt sich nicht verstecken, dass mit den Freeridern wieder die Snowboarder ins Ziel genommen werden. Long live Snowboarding!!

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Do

12

Dez

2013

Snowkiteboarding - yes!

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Mo

09

Dez

2013

Daumen hoch für die Bergbahnen Hohsaas

Am vergangenen Wochenende startete im Skigebiet Hohsaas die Wintersaison 2014. Das Gebiet lockte mit einem gratis Skiwochenende. So ging es am späteren Morgen Richtung Saas Grund, wo nicht ohne Erstaunen alle offiziellen Parkplätze schon besetzt waren. Ein freundlicher Bahnangestellter stoppte uns bereits bei der Abzweigung und wies uns einen Parkplatz auf dem Hauptstrassen-Trottoir zu. Die komfortable Achter-Gondelbahn schaufelte uns schnell, ohne kaum anzustehen, hinauf zum Skigebiet. Oben angekommen zeigte sich das Skigebiet von seiner besten Seite. Top präparierte Pisten von der Bergstation Hohsaas bis hinunter zur Mittelstation Trift auf 2000m. Zusätzlich ein toller Ausblick auf die höchsten Schweizer Berge und den ganzen Tag Sonne. Bei genauerer Recherche zeigt sich, dass die Bahn mit Hilfe von 60 Beschneiungslanzen/-kanonen viel Zeit und Geld in die Pistenverhältnisse investiert hat.

Was mich aber meisten beeindruckt hat, war das Gefühl des Willkommenseins und der gelebte Servicegedanke. Hier wird auch auf Details geachtet damit sich möglichst jeder Wintergast wohl fühlt. So gibt es auch Sitze für Snowboarder, damit diese nicht im Schnee das Brett anziehen müssen.

PS: Beim Nachhause gehen fanden wir eine Parkbusse auf der Windschutzscheibe wegen falschem Parkierens. Diese wurde an der Gondelbahn-Kasse entgegengenommen mit dem Hinweis, dass die Sache für uns erledigt sei. Meine Meinung ist gemacht. Perfekt!

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Fr

29

Nov

2013

Skisaison

Haslitaler Bergführer 1908 auf dem Gipfel des Bietschhorns
Haslitaler Bergführer 1908 auf dem Gipfel des Bietschhorns

Südlich der Rhone herrschen auf 2000m herrliche Winterverhältnisse! Aus diesem Grund eröffnen bereits dieses Wochenende auch kleinere Gebiete. Dass aber auch schon früher nicht nur in der Hauptsaison in die Berge gegangen wurde, beweist das Foto von Haslitaler Bergführern auf dem Gipfel des Bietschhorns. Es zeigt, dass die Besteigung wahrscheinlich im Frühsommer gemacht wurde und doch noch einiges an Schnee lag. Auch früher liessen sich anscheinnend einige nicht von ungeschriebenen Gesetzen leiten und gingen eben z'Berg wenn es gut war. In diesem Sinne - geht raus Leute - es herrschen in den Bergen bereits jetzt schon herrliche Winterverhältnisse. Salut!

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Fr

08

Nov

2013

Nikon 1 AW 1 - eine neue Bergsteiger Kamera?

Die neue Nikon 1 AW1 scheint auf den ersten Blick für Bergsteiger eine interessante Kamera zu sein. So soll die Kamera wasser- und stossfest und frostbeständig sein. Genau die richtigen Attribute für den Einsatz in den Bergen. Ob das auch so ist, versuchte ich im Oktober während einer Woche herauszufinden, indem ich die Kamera für eine Woche testen konnte.

Als erstes fällt die solide Verarbeitung der Kamera auf. Dies spricht sicher für eine gute Stossfestigkeit. Ebenfalls liegt sie gut in der Hand. Die Menü Führung ist wie immer gewohnheitsbedürftig wenn man es mit einer neuen Kameramarke zu tun hat. Nach kurzer jedoch Zeit findet man sich gut zurecht. Auch die Anordnung der Knöpfe ist ok und bedienerfreundlich. So weit so gut.

Als erstes testete ich natürlich die Unterwassertauglichkeit der Kamera. Mit einem komischen Gefühl ging ich mit der Kamera baden. Hierzu gibt es eine spezielle Unterwassereinstellung, die entsprechend gute Fotos liefert. Auch der Blitz funktioniert gut unter Wasser. Verwirrend war nur am Anfang die Systemmeldung, dass das Objektiv nicht richtig aufgesetzt sei, obwohl alles seine Richtigkeit hatte. Die Meldung trat auch bei anderen Aktionen auf, vor allem aber kurz nach dem Einschalten der Kamera. Für die Unterwasserfotografie erfüllt die Kamera sicherlich die meisten Anforderungen für Hobbyfotografen. Fürs Bergsteigen ist die Wasserfestigkeit ebenfalls interessant, weil man mit nassen Handschuhen oder im Regen trotzdem noch Fotos machen kann.  

Als zweites achtete ich auf die Frostbeständigkeit. Weil es aber im Herbst noch nicht allzu kalt ist, werde ich die Kamera nochmals Ende Jahr unter härteren Bedingungen im Hochgebirge testen. Was mir aber aufgefallen ist, dass die beiden wasserfesten Nikkor Objektive mit einer zusätzlichen Scheibe versehen sind, welche das Objektiv zusätzlich schützen soll. Genau diese Scheibe ist mir vom Wechsel von draussen nach drinnen (grosser Temperaturunterschied) angelaufen. Ich konnte während 5 Minuten drinnen kein Fotos machen und musste warten, bis der Kondenznebel von der Objektivscheibe verschwunden war.

Als letztes ist für eine Kamera im Gebirge entscheiden, dass sie nicht allzu gross und zu schwer ist. Meiner Meinung nach erfüllt die Kamera mit dem kleineren Nikkor 10mm Objektiv diese Kriterien noch knapp. Mit diesem Objektiv ist die Kamera noch knapp Hosentaschen tauglich und kann somit noch in einer Jackentasche verstaut werden. (Gewicht Kamera ohne Objektiv ~350gr). Mit dem grösseren Nikkor 11-27-5 mm Objektiv wird’s gewichts- und platzmässig dagegen schwieriger. Die Kamera muss dann schon mit einem normalen Tragriemen um den Hals getragen werden, was dann fürs Bergsteigen nicht mehr ideal ist.

 

Fazit: Keine Frage, die neue Nikon 1 AW1 macht super Bilder und befriedigt ganz sicher die meisten Bergsteigerherzen. Auch das Filmen funktioniert gut, wobei es vergleichbare Kameras mit besserem Stabilisator gibt (Olympus om-d e-m5). Trotzdem scheint die Systemkamera eine interessante Alternative für Bergsteiger zu sein, die mit einer Kamera gerne ans Limit gehen und auch unter widrigsten Bedingungen Fotos machen wollen. Der Zoom des grösseren Objektivs ist ok, allerdings zoomt die Kamera nicht automatisch (vgl. Olympus). Die Kamera kann aber auch mit anderen (nicht wasserfesten) Objektiven aufgerüstet werden.

Die Wasserfestigkeit ist sicher ein wichtiges Argument fürs Gebirge und spricht daher für diese Kamera. Für Bergsteigeraktivitäten, wo man auf Gewicht und Masse achtet, ist die Kamera eher gross. Weil die Kamera jedoch hart im Nehmen ist, eignet sie sich jedoch sicherlich für andere Outdooreinsätze. Die Kamera kostet mit beiden Nikkor Objektiven um die 1200.-.

Wie die Menuwahl und das Bedienen der Knöpfe mit Handschuhen klappt, beschreibe ich dann im zweiten Testbericht. Testfotos unten...

 

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Do

07

Nov

2013

100 Tage im Schnee?

Kurze Zeit nachdem ich 1993 mit dem Snowboarden angefangen habe, entdeckte ich ein Zitat von Jake Burton indem er meinte, dass er trotz der Führung seines Snowboardunternehmens immer noch 100 Tage pro Jahr auf dem Brett verbringe. Leider hatte ich nie die Möglichkeit Jake selber zu fragen, ob die Aussage immer noch zutreffe. 100 Tage pro Jahr auf dem Brett sind nämlich fast jeden dritten Tag aufs Brett steigen muss!

Als ich heute den den Instagrameintrag von Caroline Gleich

 (@carolinegleich) sah, kam mir sofort wieder das Statement von Jake Burton in den Sinn. Caroline schreibt nämlich, dass sie diesen Winter bereits den 10-ten Tag auf den Skiern verbracht hat. Caroline ist eine professionelle Skifahrerin aus Snowbird. Obwohl das Skigebiet von Snowboard noch nicht geöffnet hat, ist Caroline schon fleissig am Touren. Wenn sie so weiter macht, wird sie Jake Burton dieses Jahr ganz bestimmt übertreffen.

 

PS: Auf wieviele Schneetage kommst du pro Jahr?

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Do

24

Okt

2013

Herbst

Aussicht vom Monte Generoso Richtung Schweizer Alpen
Aussicht vom Monte Generoso Richtung Schweizer Alpen

Der Herbst neigt sich langsam den Ende zu und irgendwann werden auch die Temparaturen mitziehen (was man aktuell noch nicht behaupten kann). In knapp 7 Wochen ist Weihnachten und am 16./17. Dezember wird auf der Lauchernalp die Wintersaison eröffnet! Ich freue mich jetzt schon auf den Winter, vorallem weil ich gerade in den Vorbereitungen für das Winterprogramm stecke. Ich werde diesen Winter auch etwas ganz Neues anbieten. Also bleibt dran...

Der Herbst ist eine herrliche Zeit um zu Wandern und zu Fischen. Diesen Herbst erkundeten wir den Tessin mit dem Monte Tamaro und dem Monte Generose. Vor allem der letztere Aussichtspunkt liefert eine super Aussicht auf die Schweizer Alpen. Der Luganersee ist bei Lugano völlig touristisch - ein wenig gemütlicher gehts am See bei Casslano (Agno) zu. Hier kann man das Auto direkt am See parkieren und dann mit dem Stand Up Paddle direkt loslegen. Einfach bis zum Fischmuseum fahren und dort parkieren. Viel Spass!

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Mo

02

Sep

2013

Weissmies 4017m Überschreitung

Gipfelgrat Weissmies
Gipfelgrat Weissmies

Die Weissmies Überschreitung ist eine schöne, abwechslungsreiche 4000er Tour, welche auch für weniger ambitionierte Alpinisten gut machbar ist. Trotz der relativ einfachen Besteigung wird die Tour von einigen Novizen unterschätzt. Wie immer beim Bergsteigen hängt der Gipfelerfolg massgeblich von den Verhältnisse ab. Bei gutem Wetter strömen Heerscharen von Bergsteigern zur Allmagellerhütte als Ausgangspunkt für die Überschreitung, welche vom Hugo schon seit 30 Jahren exzellent geführt wird. Bei 130 Gästen wird schon mal eng und trotzdem ist die Hüttencrew freundlich und das Essen gut. Für mich persönlich eine der besten geführten SAC Hütten.

Ein wenig anders sieht es im Restaurant Bodmen in Saas Fee aus. Vor dem Aufstieg zur Allmagellerhütte gönnten wir uns ein Mittagessen in der Waldlichtung zwischen Saas Fee und Saas Allmagell. Trotz halbleerer Terrasse und zwei Servicekräften dauerte es 40 Minuten bis das Essen auf dem Tisch stand. Auf Nachfrage gab es dann auch Besteck und die Beilagen. Siehe Bilder weiter unten...

 

 

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Mo

26

Aug

2013

Allalin 4027m

Blick auf die steilere Aufstiegsspur im Hintergrund
Blick auf die steilere Aufstiegsspur im Hintergrund

Das Allalin gilt als einer der einfachsten 4000-er der Alpen. Die Routenführung vom Mittelallalin übers Feejoch ist angenehm und stetig steigend. Die diesjährige Route führt jedoch im Zick Zack über verschiedene Spalten, so dass es streckenmässig ca. ein Drittel länger ist als "normal". Das Skigebiet war trotz guten Wetters nicht geöffnet. Weiss jemand warum? Im Dorf verwies man auf den CEO der Bergbahnen, der eh alles am Besten wüsste. Gäste aus Saas Fee fahren mit dem Bürgerpass ganz billig bis zum Mittelallalin. Für Bergführer sieht es anders aus. Mit vier Gästen zahlt man normal - ab fünf Gäste wärs dann für den Bergführer gratis. Über die Preisstrategie konnte am Schalter nicht zufriedenstellend Auskunft gegeben werden.

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So

25

Aug

2013

Weisshorn 4506m (Überschreitung Nord-Ostgrat))

Weisshorn mit Nordgrat vom Bishorn aus am 18. August
Weisshorn mit Nordgrat vom Bishorn aus am 18. August

Die Besteigung des Weisshorns gilt für jeden ambitionierten Alpinisten als Wunschziel. Viele Aspiranten hegen den Wunsch einmal im Leben auf dem imposanten Berggipfel des Weisshorns zu stehen. Für die Besteigung müssen jedoch einige Faktoren stimmen, nicht zuletzt die Verhältnisse am Berg. Bestenfalls hat es auch eine gute Spur und wenig Leute am Berg. Das Tüpfelchen auf dem i ist natürlich die Überschreitung des Berges. Trotz heikler Wettervorhersage von Freitag auf Samstag (Kaltfront) wagten wir die Besteigung über den Nordgrat und den Abstieg über den Ostgrat. Nach 8 Std. Aufstieg erreichten wir mit einer anderen Seilschaft den Gipfel des Weisshorns. Wir waren die einzigen Seilschaften an diesem Tag. Der Wettergott war uns gnädig und erwischte uns nur ganz am Schluss, nach 5 stündigem Abstieg, kurz vor der Weisshornhütte mit Regen. Nach einer ausgiebigen Rast in der Hütte machten wir uns auf, den langen Abstieg (3 Std.) nach Randa in Angriff zu nehmen. Müde und geschafft genossen wir die Zugfahrt zurück nach Visp.

 

PS: Die Weisshornüberschreitung ist eine Hammer-Tour mit Vergiss-ich-mein-Lebtag-nicht Charakter. Es braucht jedoch eine gute Kondition und Glück mit dem Wetter. Mit mehreren Seilschaften am Berg dauert die Tour entsprechend länger.

 

PPS: Der Hüttenwart von der Weisshornhütte Luzius Kuster ist der dienstälteste Hüttenwart des SAC. Hier ein interessanter Bericht

 

 

 

 

 

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So

18

Aug

2013

Bishorn 4153m

neue Tracuit Hütte
neue Tracuit Hütte

Das Bishorn ist ein Mode-4000er, weil er einfach zu besteigen ist. Aus diesem Grund wird er bei guten Verhältnissen täglich von unzähligen Bergsteigern bestiegen. Die Anzahl der Bergsteiger wird kurzfristig noch zunehmen, weil die neue Tracuithütte fast alle Annehmlichkeiten eines modernen Logements bietet. Zu den Pluspunkten gehören die grosse Scheibenfront und die moderne Architektur. Ein Minuspunkt sind die zu kurzen und engen Betten. Für einen Jumbo wie mich wird daher die Nacht eher ungemütlich. Ansonsten ist die neue Hütte aber auf jeden Fall einen Besuch wert.

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So

11

Aug

2013

Nadelhorn 4327m

Aufstieg zum Nadelhorn im Morgengrauen
Aufstieg zum Nadelhorn im Morgengrauen

Die Mischabelhütten auf 3340m erwarten die Alpinisten seit 2011 im neuen Kleid. Die Renovation ist meines Erachtens geglückt. Die Renovation wurde von finanzkräftigen Sponsoren unterstützt, welche gut ersichtlich am Eingang der Hütte verewigt wurden. Die Hütte hält den fragwürdigen Rekord dieses Sommers, indem für einen Kuchen oder einen Liter Tee jeweils 8.- berappt werden muss. Die Besteigung des Nadelhorns ist technisch einfach - dennoch darf man ab dem Windjoch den Nordwind nicht vergessen - plötzlich wird es kalt...

Siehe Bilder weiter unten

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Mo

29

Jul

2013

Kinderklettercamp

Das Kinderklettercamp 2013 ist Geschichte! Bei herrlichen Wetterbedingungen kletterten Kinder aus der Region während drei Tagen in den verschiedenen Klettergärten im Lötschental. Die Kinder zwischen 6 und 12 Jahren lernten dabei die grundlegenden Sicherungstechniken sowie die wichtigsten Knoten. Das wichtigste war jedoch möglichst viel zu klettern. An jedem Tag stand als krönender Abschluss das Abseilen auf dem Programm. Hier galt es mit Mut und Überwindungskraft die jeweilige Abseilstelle (bis zu 50 Höhenmeter!) zu überwinden. Alles in allem ermöglichte das Kinderklettercamp den Kindern einerseits selbständig Klettererfahrungen zu sammeln und anderseits spannende Erlebnisse in der herrlichen Natur des Lötschentals zu haben.

 

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Mo

22

Jul

2013

Dom 4545m - höchster Schweizer Berg

Gipfel Dom 4545m
Gipfel Dom 4545m

Der Dom - höchster Schweizer Berg mit langem Zu- und Abstieg. Dass das Mattertal zu den tiefsten Tälern in der Schweiz gehört, weiss man spätestens seit dem Matterhorn Marathon, welcher mit diesem Slogan wirbt. Den Umfang dieser Aussage merkt man aber erst, wenn man nach dem Gipfelerfolg die 3000 Höhenmeter Abstieg bis nach Randa in Angriff nimmt. Aus gutem Grund trifft man eher weniger einheimische Bergführer an diesem Berg, weil eine Besteigung sowohl körperlich wie auch zeitlich anspruchsvoll ist. Bei guten Verhältnissen wird der Dom auch über eine Schart zwischen Nadel- und Stecknadelhorn bestiegen. Vom Vorgipfel auf 4400m wurde mit einem Gleitschirm ins Tal geflogen. Die neue Domhütte ist schön geworden.

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Sa

20

Jul

2013

Lötschental Umrundung

Seit längerer Zeit schon bin ich fast nie im Sommer privat in den Bergen unterwegs gewesen. Jetzt hat es endlich geklappt. Seit einem halben Jahr stand der Termin für unser Projekt "Rundi" fest. Zu viert nahmen wir die Umrundung des Lötschentals über die Berge während 6 Tagen in Angriff. Wir schafften unser Vorhaben und genossen ein paar schöne Besteigungen von Lötschentaler Gipfeln. Bei viel Glück entsteht daraus ein Film, den wir gerne zeigen würden. Wann und wo steht noch nicht fest. Also bleibt gespannt. Übrigens: Die beste Rösti gibt es in der Hollandiahütte und die beste Suppe auf dem Lötschenpass. Die Mutthornhütte kümmert sich liebevoll um ihre Gäste und die Oberaletschhütte hat die lautesten Gäste. Die Baltschiederklause steckt in Sachen Essen noch im Winterschlaf - aufwachen!

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Do

13

Jun

2013

Endlich ist es warm - erster Klettertag der Saison

Eigentlich wollte ich an meinem Geburtstag mit meinem Bruder zusammen auf den Furkapass und dann zum Galenstock aufsteigen. Leider hat der Pass immer noch Wintersperre. Daher entschieden wir uns zum ersten Klettertag dieser Saison in Brämis. Das dahinterliegende Tal hat ein paar interessante Kalkrouten im mittleren Schwierigkeitsgrad. Wir kletterten zweimal zwei Seillängen. Den Mehrseil-Klassiker im Gebiet Arête Sued machen wir das nächste Mal. Bilder weiter unten...

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Mo

01

Apr

2013

Alpe Devero

Alpe Devero
Alpe Devero

Das Valle Antegorio ist ein Kleinod zwischen Wallis und Tessin und eignet sich sowohl im Sommer wie auch im Winter für schöne Ausflüge in die Natur. Über Domodossola ist es in ca. 45' einfach erreichbar (Taxi). Als Ausgangspunkt liegt im Winter die Alpe Devero ideal. Im herzigen Albergo La Baita lässt es sich auf 1750m gemütlich angehen und wird mit feinem Essen richtig verwöhnt. Von dort aus starteten wir unsere Rundtour Richtung Scatta Minioa Pass zur Rif. Vannino. Die Traversierung des Lago di Devero raubt einem Zeit und muss in der Tourenplanung mitberücksichtigt werden. Am 3 Tag ging es über den Vanninopass zum Rif. Claudio e Bruno, dass seit einiger Zeit auch im Winter bewartet ist. Allergins arbeiten dort sämtliche Mitarbeiter auf freiwilliger Basis, was sich leider auch im Essen bemerkbar gemacht hat. Am 4. Tag gings über das Hohsandjoch wieder zurück in die Schweiz. Alles in allem eine schöne Rundtour mit einfach Aufstiegen und Abfahrten fernab der Haupt(ski)verkehrsströme. Fotos weiter unten...

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Mi

20

Mär

2013

Aiguilles des Angroniettes

Grandes Jorasses mit Mont Blanc ganz links
Grandes Jorasses mit Mont Blanc ganz links

Zugegeben - das Val Ferret ist schon ein bisschen ab vom Schuss aber genau deswegen lohnt sich ein Abstecher dorthin. Mit dem Auto geht es bis nach La Foul (Le Clou), zuhinterst im Val Ferret. Anschliessend steigt man in 5 Std. sanft ansteigend 1100 Hm über Le Ban Darray hinauf bis zum Pass. Von hier aus kann man beidseitig die Lückenschultern besteigen (Pointe de Combete oder eben Aig. des Angroniettes. Die Aussicht auf die höchsten Gipfel der Alpen ist atemberaubend und eindrücklich. Die Abfahrt durch das italienische Val Ferret kann nur bei sehr guten Verhältnissen unternommen werden und ist technisch nicht allzu schwer. Es gilt aber am Schluss die "grosse Fläche" bis nach Lavachey zu meistern. Anschliessend kann man mit dem Schneetöff bis nach Planpincieux fahren. Im Hotel Miravalle lohnt sich der Aufenthalt (gutes Essen). Zurück geht es über den Col de Ferret nach Le Clou.

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Di

12

Mär

2013

Bergsteiger Steve House

Steve House in der Dru Westwand
Steve House in der Dru Westwand
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Sa

02

Mär

2013

Mauerhorn 2944 m

Blick Richtung Majinghorn
Blick Richtung Majinghorn

Das Mauerhorn im östlichen Lötschental ist eine tolle einfache Tages-Skitour mit Erlebnis Charakter. Den ganzen Tag über geniesst man das herrliche Panorama auf die Walliser Alpen. Ausgehend vom Skigebiet Lauchernalp profitiert man von den Bahnen und  gelangt einfach zum Lötschenpass. Anschliessend fährt man bis zum undri Färda und steigt hier durch das obri Färda einfach in ca. 2.5 Std. zum Gipfel hoch. Die Tour benötigt im Frühjahr nicht allzugrosse Hast, weil sich der Aufstieg sowie auch die Abfahrt nach Ferden in schattigen Nord- bzw. Osthängen befinden.

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Mi

27

Feb

2013

Schwarzhorn 2790m

Blick Richtung Brunnetpass
Blick Richtung Brunnetpass

Zugegeben - ich mache nicht viel Schneeschuhtouren - ich vermisse einfach das runterfahren. Die Schneeschuhtour auf das Schwarzhorn habe ich mir als Tour für meinen Arbeitskollegen ausgedacht. Ursprünglich planten wir eine kürzere Variante und entschlossen uns wegen der herrlichen Verhältnisse für die Verlängerung Richtung Oberems. Die Tour dauert mit genügend Pausen 7 Std. und verlangt eine gute Kondition. Dafür wird man mit herrlicher Natur entschädigt. Den Routenplan findet ihr unter den Bildern.

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So

24

Feb

2013

La Grave

Schlussteil "La Loose"
Schlussteil "La Loose"

La Grave tönt in den Ohren vieler Freerider wie die eigene Lieblingsmusik. Seit dem die Skilegende Doug Coombs das Gebiet als Freeridemekka bekannt gemacht hat, gibt es jährlich viele Freerider, die auf den Nordhängen ihr Glück suchen. Das Gebiet (kein Skigebiet) führt bis auf 3500m und bietet tolle Freeridemöglichkeiten hinunter ins Tal. Im Gebiet gibt es klassische Abfahrten, die entsprechend viel befahren werden. Die anspruchsvolleren (Legends) Rides sind auch nach einer längeren Schönwetterperiode noch lohnend. Für ein verlängertes Wochenende (3 Tage) lohnt sich folgendes Programm:

1. Tag: vom Col de la Lauze 3400m hinunter nach St. Christoph 1700m. Die Abfahrt führt durch ein schönes Tal und ist als Einstiegstour gut geeignet. Nur für sehr gute Snowboarder geeignet. In St. Christoph in der Beiz "La Cordee" Mittagessen und anschliessend für das Taxi fragen. (Am Wochenende vorgängig reservieren). Anschliessend gehts zurück nach Les Deux Alpes und wieder hoch zum Dome de la Lauze. Von dort zurück nach La Grave (wir machten den Klassiker "La Banane").

2. Tag: Bei schlechterem Wetter lohnt sich die 10 minütige Fahrt zum Col de Lautaret. Von hier aus kann man direkt Richtung Combeynot aufsteigen. Wir stiegen bis Mitte Hang auf und fuhren anschliessend das Couloir des Le Gros Ane. Anschliessend nochmals hoch zum Pass von "les Clochettes". Von dort geniesst man eine tolle Abfahrt (800 Hm) zurück zur Passstrasse.

3. Tag: Die Königsetappe des letzten Tages führte uns über den Glacier de la Girose zum Couloir "La Loose". Dieses Couloir ist eine der "Legends" in La Grave und führt direkt in der Falllinie über ca. 900 Hm Richtung Strasse. Die gesamte Abfahrt ist insgesamt 2300 Hm lang. Im Couloir muss an einer Stelle mit einem Seil kurz gesichert werden. Das Couly ist ansonsten genügend breit und bereitet bei guten Verhältnisse keine grösseren Schwierigkeiten.

Fazit: La Grave ist auf jeden Fall eine Reise wert. Es lohnt sich bei den "Legends" Abfahrten genauere Infos bei den örtlichen Bergführern einzuholen. Es lohnt sich auch, einen Bergführer für die Abfahrten zu engagieren:-) denn hier bewegt man sich im hochalpinen Gelände.

PS: Unbedingt in den Restaurants Edelweiss und Vieux Guide reservieren.

PPS: Siehe Fotos weiter unten

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Mo

18

Feb

2013

Mauerhorn 2944 m

Balmhorn vom Hockenhorn aus gesehen
Balmhorn vom Hockenhorn aus gesehen

Das Mauerhorn 2944 liegt versteckt im westlichen Lötschental, oberhalb der Kummenalpe und bietet eine tolle einfache Skitour für jedermann. Die Tour kann sowohl von Ferden 1600Hm! oder aber gemütlicher vom Skigebiet Lauchernalp aus gemacht werden. Das anschliessende Kaffee auf der Lötschenpasshütte mit Andrea ist Pflicht:-) Mit einem kurzen Aufstieg Richtung Wandfluh geht es zur zweiten Abfahrt. Entlang der Wandfluh geniesst man in mässig steilem Gelände eine schöne Abfahrt Richtung "unders Färda". Zu guter Letzt steigt man in drei Stunden gemütlich zum Gipfel des Mauerhorns auf. Das Mauerhorn - eine schöne Genusstour im Lötschental! Siehe Fotos weiter unten...

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So

27

Jan

2013

Ergischalphorn 2849m

Aufstieg über dem Rhonetal
Aufstieg über dem Rhonetal

Das Ergischalphorn oberhalb von Eischoll ist ein tolles Tourenziel in der Augstbordregion. Vom obersten Lift des Skigebietes geht es nordseitig mit tollem Blick übers Rhonetal in rund 3 Std. zum Gipfel. Von dort aus geniesst man eine tolle Aussicht auf das Weisshorn sowie die Mischabelgruppe und die Berner Alpen. Der Tiefblick Richtung Turtmann/tal ist eindrücklich. Das Ergischalphorn ist ein Gipfel, der in allen Oberwallisern wirkliche Heimatgefühle aufkommen lässt. Die Aussicht in alle vier Himmelsrichtungen ist einfach toll. Die 1600m Abfahrt über die Nordflanke durchs das Sängtelli und durch die Mosshalte ist super. Für genauere Infos zur Abfahrt bitte Mail an mich. Weitere Bilder siehe unten.

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Fr

18

Jan

2013

Demo Lawinenairbag

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Do

10

Jan

2013

Strahlhorn 4190m

Rimpfischhorn mit Adlerpass
Rimpfischhorn mit Adlerpass

Es ist bemerkenswert wie sich die Skitourensaison vom Frühjahr in den Hochwinter verschoben hat. Mit ein Grund dafür ist meines Erachtens auch die enorme Entwicklung der Skier (dem Snowboarden sei Dank). Die heutigen Rocker Skier erlauben ein vereinfachtes Fahren im Powder sowie auch auf Windharsch Verhältnissen. Aus diesem Grund können Skitouren im Hochwinter bei fast allen Verhältnissen durchgeführt werden.

Das Strahlhorn ist ein ideales Skitourenziel. Die Zustiege sind relativ einfach zu erreichen (Stollenloch oder Britanniahütte) und die Abfahrten einfach der Hammer (nach Zermatt oder nach Saas Allmagell). Den Gipfel des Strahlhorns haben wir leider nicht erreicht, weil wir am Adlerpass ziemlich stürmische Verhältnisse hatten. Nichts desto trotz eine schöne Tour in imposanter Umgebung.  

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Mo

07

Jan

2013

Freeride Saas Fee

Bei genügend Schnee (aktuell ca. 2 Meter) bietet Saas Fee ein paar interessante Freeride Varianten. Die ersten Metrofahrten bieten die Möglichkeit beim Stollenloch auszusteigen. Von hier aus fährt man direkt über den Hohlaubgletscher 1600 Hm Richtung Saas Allmagell. Die Abfahrt bietet einen schönen Einblick in die klassische Skitour von der Britanniahütte zum Strahlhorn. Die weiteren Varianten im Gebiet sind die Surprise, das Gletscherband und Länglfluh. Achtung: Alle Abfahrten befinden sich auf Gletscher und erfordern passende Verhältnisse und Gebietskenntnisse.

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Sa

05

Jan

2013

Lawinencamp

Wo-Men At Work
Wo-Men At Work

Das Intro Lawinencamp bietet eine gute Möglichkeit sein Wissen für das Backcountry aufzufrischen oder aber sich gänzlich neu auf das Thema Lawinen einzulassen. Während einem Tag lernt man einiges über die drei Faktoren Gelände, Mensch und Verhältnisse und wie man diese ständig neu beobachtet, beurteilt und schlussendlich entscheidet. Im Camp wird ebenfalls der Umgang mit Schaufel, Sonde und LVS geübt. Nach dem Lawinencamp soll man sich sicherer und mit einem besseren Gefühl abseits der Pisten bewegen können.

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Sa

29

Dez

2012

Powderdays Lötschental

Die Powderdays im Lötschental boten am 29. und 30. Dezember beste Bedingungen um abseits der Piste zu fahren. Von dieser Möglichkeit machten sowohl am Samstag beim Powderkurs wie auch am Sonntag beim Pro Camp diverse Teilnehmer Gebrauch. So fuhren wir am Samstag diverse Varianten innerhalb des Skigebietes und am Sonntag die besten Runs östlich des Gebietes.

Im Powderkurs wurde neben der Powdertechnik auch ein Auge auf die Lawinenbeurteilung gerichtet. Im Pro Camp wurde der Fokus auf kleinere Aufstiege mit anspruchsvollen Rides gelegt.

Ich hoffe die Teilnehmer hatten genau so viel Spass wie ich. Schaut euch die Fotos in der untenstehenden Galerie an!

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Sa

22

Dez

2012

Jahresendzeit

Zum Abschluss des Jahres 2012 möchte ich das Lied Fairytale of New York von den Pogues mit auf den Weg geben. Ich möchte mich auch bei allen meinen Gästen für das Vertrauen bedanken. Herzlichen Dank auch an meine Familie - ohne euch gehts nicht.

Geniesst die tollen Schneeverhältnisse und die Jahresendzeitstimmung. Wir sehen uns!

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Fr

26

Okt

2012

Peterslücke?

Blick auf die Peterslücke
Blick auf die Peterslücke

Beim Fotowettbewerb auf 1815.ch ist ein Bild der Lötschenlücke mit dem Titel "Blick auf die Peterslücke" im Rennen. War da vielleicht auch wieder eine Miss-Schweiz Kandidatin am Werk? Ich jedenfalls kennen keine Peterslücke im Lötschental:-)

 

PS: Das Bild ist trotzdem schön

PPS: Wenn es eine Redakteurin und gleichzeitig eine Misskandidatin ist, führe ich sie gerne hoch zur Lötschenlücke.

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Mo

24

Sep

2012

Tja - das wars wohl mit dem Sommer 2012

Das wars wohl mit dem Sommer 2012. Ein guter Sommer mit teilweise tollem Wetter. Bereits liegt schon der erste Schnee in höheren Lagen. Die Hochtourensaison ist wohl vorbei. Die Winter Junkies sehnen sich bereits nach dem weissen Gold:-).

Bevor es soweit ist, geniesse ich noch den Herbst mit den schön verfärbten Wäldern und der tollen Weitsicht.

 

Mir schwebt ein spannendes Winterprogramm vor. Es wird für jeden etwas dabei haben. Also stay tuned! Auch möchte ich noch mehr mit Fotos auf der Webseite arbeiten à la Web 2.0.

 

Zum Abschluss der Sommersaison habe ich einen kontroversen Bericht zum Reisen (Tourist vs. Reisender) gefunden. Der Text provoziert und ist lesenswert.

 

http://www.welt.de/reise/article109420666/Hammerharte-Abrechnung-mit-dem-Massentourismus.html?config=print

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Mo

10

Sep

2012

Traumwetter

Gipfelgrat Mönch
Gipfelgrat Mönch
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Mo

27

Aug

2012

Engadiner Gipfelwelt

Seilschaften Piz Palü
Seilschaften Piz Palü

Das Engadin ist ein prächtiges Hochtal mit dem Piz Bernina 4049m als höchstem Gipfel der Ostalpen. Am 11. September 2001 durfte ich auf der Diavolezza das Bergführerpatent in Empfang nehmen. Umso grösser war die Vorfreude für die Besteigung des Piz Palü und der Bernina. Leider waren die Wetterprognosen so schlecht, dass wir kurzfristig das Programm umgestalten mussten. Somit mussten wir die Piz Bernina aus dem Programm streichen. Wie sich zeigte, hätte das Wetter durchaus eine Besteigung eines Gipfels zugelassen. Die allzu vorsichtigen Wetterprognose(n) aus Zürich machten uns einen gewaltigen Strich durch die Rechnung.

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Di

21

Aug

2012

Bietschhorn - hot, hot!

Aussicht vom Gipfel Richtung Süden
Aussicht vom Gipfel Richtung Süden

Am heissesten Tag des Jahres (20. August 2012) herrschten auf dem Gipfel des Bietschhorns ca. 6 Grad! Bei solchem Traumwetter dann noch alleine auf dem Gipfel zu stehen ist umso eindrucksvoller. Der Gipfel gehörte Simon und mir alleine und wir konnten die Aussicht und die Wärme so richtig geniessen. Solche "Big Days" sind selten - umso schöner wenn man daher von einer Besteigung des Bietschhorns profitieren kann.

"das höchste Glück auf Erden kann auch mal auf einem Berggipfel gefunden werden".

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Mo

13

Aug

2012

Bietschhornvarianten

brennendes Balmhorn von der Bietschhornhütte aus gesehen
brennendes Balmhorn von der Bietschhornhütte aus gesehen

Das Bietschhorn wurde vor mehr als 150 Jahren über den Nestgletscher vom Lötschental aus erstbestiegen. Der untere Teil der Route über den Gletscher ist nicht mehr begehbar. Der obere Teil wird immer wieder gemacht, indem der Gletscher überquert und der Bergschrund überwunden wird. Anschliessend wird die Besteigung auf dem Nordgrat weitergeführt. Meine Gäste Nadia und Daniel wählten die gängigste Variante über den Westgrat. Herzlichen Dank und Gratulation.

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Mo

13

Aug

2012

Pigne d'Arolla

Seilschaft Aufstieg zum Pigne
Seilschaft Aufstieg zum Pigne

Ein wenig abseits der Haupttourismusströme befindet sich der Pigne d’Arolla mit seinem Nachbarn dem Mont Blanc du Cheillon. Die Überschreitung beider Gipfel von der Cabane des Vignettes aus wird meistens als Dreitagestour durchgeführt mit anschliessender Übernachtung in der Cabane des Dix. Der Pigne d’Arolla gilt als leichter Hochtourengipfel mit schöner Aussicht auf die Walliser Viertausender. Der Mont Blanc du Cheillon ist abwechslungsreicher mit Kletterpassagen im dritten Grad. Beide Gipfel zusammen machen einen tollen Mix aus einer Eis- und Felstour im Herzen der Walliser Alpen.

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Di

31

Jul

2012

Dufourspitze 4634m

Die Dufourspitze ist der dritthöchste Gipfel der Alpen und der Höchste der Schweiz und genau 700m höher als das Bietschhorn. Die Besteigung ist lang (wir brauchten 6 Std. für den Aufstieg) und setzt eine gute Akklimatisation voraus. Mit genügend Zeitreserve kann ebenfalls das Nordend 4609m im Abstieg mitgenommen werden. Übernachtet wird in der spacigen Monterosahütte. Allein der Besuch der Hütte ist eine Reise wert. Allerdings ist der Zustieg zur Hütte mühsam. Georgi, mein Gast, hat zum Ziel den jeweils höchsten Gipfel aller 50 Euro-Länder zu besteigen. Mit der Besteigung der Dufourspitze hat er den 43-sten im Sack - Gratulation Georgi!

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Sa

28

Jul

2012

Bietschhorn

Verdienter Gipfelerfolg
Verdienter Gipfelerfolg

Immer wieder schön und immer wieder eine Herausforderung. Das Bietschhorn ist und bleibt eine anspruchsvolle Hochtour, welche eine gute Kondition voraussetzt. Dies vorallem wenn es zusätzlich noch Schnee in den Kletterpassagen hat. Auf dem Gipfel wird man einer herrlichen Aussicht belohnt. Doch aufgepasst - es wartet noch der Abstieg, welcher bei den jetzigen Verhältnissen gleich lang dauert wie der Aufstieg. Herzliche Gratulation an Nadine zur Besteigung des Königs ihrer Heimat.

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Mo

23

Jul

2012

Kinder Klettercamp

Kinder Klettercamp 2012
Kinder Klettercamp 2012

Das diesjährige Kinderklettercamp (siehe Fotos weiter unten) bot wiederum Kindern von 7-15 Jahren die Möglichkeit ohne Vorkenntnisse direkt erste Klettererfahrungen zu sammeln. Auch Fortgeschrittene kamen auf ihre Kosten, indem an anspruchsvolleren Routen an der Technik gefeilt werden konnte. Im Camp wurden die grundlegenden Sicherungstechniken und Klettertechniken spielerisch vermittelt und dies ohne lange Theorievorträge. Im Vordergrund standen Spass und Sicherheit. Höhepunkt des Camps war das Abseilen aus 50m Höhe neben einem Wasserfall. Das diesjährige dreitägige Camp fand im Lötschental statt, wobei abwechselnd auf der Lauchern-, Kummen- und Fafleralp geklettert wurde. Herzlichen Dank an alle Kinder für die Teilnahme am Camp!

 

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Mo

25

Jun

2012

Bishorn 4153

Aussicht vom Bishorn zum Weisshorn
Aussicht vom Bishorn zum Weisshorn

Das Bishorn mag als leichter 4000er gelten, der Hüttenzustieg mit seinen 1600 Höhenmetern muss jedoch zuerst gemacht werden. Auf dem Gipfel angekommen, bietet das Bishorn eine fantastische Aussicht auf das gewaltige Weisshorn (siehe Bildergalerie). Nebenher geniesst man die Sicht auf das Monterosa Massiv und das Mischabel Gebiet. Wenn bei der Besteigung auch noch das Wetter und die Verhältnisse stimmen, wird die Tour zum Genuss. Das Bishorn ist eine tolle hochalpine Bergtour in einer herrlichen Bergwelt. Gratulation an Walter, der mit seinen 70 Lenzen der Rockstar unserer Gruppe war.

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Mo

18

Jun

2012

Walliserhymne

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Fr

01

Jun

2012

Klettern rocks!

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Mi

09

Mai

2012

Steinböcke

Die Steinböcke im Lötschental haben einen harten Winter hinter sich. Kurz unterhalb von Goppenstein treffen sie sich zum Äsen. Durch nichts lassen sie sich aus der Ruhe bringen - auch nicht wenn Autos mit 80 Km/h vorbeirauschen!

 

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Fr

20

Apr

2012

Frühling wo?

Der Frühling lässt auf sich warten und trotzdem zeigt die Natur schon erste Anzeichen (siehe IPhone Fotos von Mitte April in Naters).

Die Wetterlage liess schon Mitte April nichts Gutes für den Rest des Monats erahnen. Es bleibt regnerisch und kühl bis Ende April - was für ein Wetter im Vergleich zum April letzten Jahres. In diesem Zusammenhang kann ich das neue Buch von Axel Bojanowski "Nach zwei Tagen Regen folgt Montag" sehr empfehlen. Es beschreibt 33 erstaunliche Rätsel der Erde (inkl. Wetterphänomenen)

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So

08

Apr

2012

Osterskitour

Über Ostern ist die Jungfrau/Aletsch Region meistens voll von Skitourengängern und Bergsteigern. Nicht so, wenn die Wetterprognosen keinen strahlend blauen Himmel versprechen sondern übliches Aprilwetter mit nur zeitweise Sonnenschein. Solche Wetteraussichten bewirken bei vielen "Outdoorsportlern"  Muffensausen. Gemäss dem Motto "entweder perfekt oder gar nicht" wird dann lieber die Tour abgeblasen als sich auf unbeständiges Wetter einzulassen. Leidtragende sind dann die Berghütten, welche sich mit frischen Lebensmitteln für den Ansturm rüsten und dann mit kurzfristigen Absagen konfrontiert werden. Alle anderen, welche sich trotz ungewissen Wetterprognosen auf den Weg machen, werden mit viel Platz in den Hütten und manchmal mit tollem Wetter belohnt. So wie diese Ostern...

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Sa

31

Mär

2012

Simplon

Der Simplonpass ist ein bekanntes Skitourengebiet (vor allem bei Italienern) in einer herrlichen Landschaft. Meistens herreschen hier andere Wind-, Wetter- und Schneeverhältnisse als im restlichen Wallis. Kurz unterhalb des Passes auf der Südseite befindet sich das Böshorn als lohnendes Skitourenziel. Der nordseitige Aufstieg schützt vorallem im Frühjahr vor allzu früher Sonneneinstrahlung. Unser Ziel war das Wyssbodenhorn, welches als vorgelagerter Gipfel des Böshorn in gut 2.5 Std. erreicht werden kann. Bei genügend Schnee (war dieses Mal nicht der Fall), kann auch eine Abfahrt nach Simplon Dorf ins Auge gefasst werden. Die Tour ist technisch einfach und bietet tolle Abwechslung. Die Aussicht auf die Berner Alpen ist bemerkenswert. s.

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Mi

28

Mär

2012

Stanton - wow!

St. Anton liegt am Arlberg und ist das Top-notch Skigebiet der Ostalpen. Die Destination (Rendl, St. Christoph, Zürs, Stuben...) umfasst 280 Pistenkilometer, jedoch nicht zusammenhängend. Das Offpiste Angebot ist umfassend und attraktiv. Die vielen Bahnen erleichtern den Zugang zum Backcountry enorm. Dementsprechend viel wird auch Abseits der Pisten gefahren. Manche Offpiste Varianten sehen aus wie offizielle Pisten. Trotz der warmen Märzsonne fanden wir einige schöne Varianten mit Powder.

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Mo

26

Mär

2012

Lauchernalp

die Lauchernalp ist mein Heim Skigebiet, wo ich seit meiner Kindheit die Hänge rocke. Jede Piste hat ihre Besonderheiten, welche man mit der Zeit zu schätzen weiss. Aus diesem Grund habe ich mich während meines einmonatigen Sabbaticals (Februar) entschieden, die schönsten Pisten des Gebiets ein einem Ruck abzufahren und zu dokumentieren. Das ganze Projekt nahm etwas mehr als eine Stunde in Anspruch und dient als Hommage an das Skigebiet meiner Kindheit.   

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Fr

16

Mär

2012

Bortelhorn

Das Bortelhorn steht hoch über dem Gantertal und zeigt sich als imposante Pyramide vom Talgrund aus. Die Besteigung ist abwechlungsreich und setzt eine gute Kondition voraus. Auf dem Gipfelgrat sind Steigeisen von Vorteil. Die rund 1700m Höhenmeter sind allmählich steigend und daher gut machbar. Mein buddy Marco hat die Besteigung mit dem Splitboard gemeistert und wurde hierfür mit einer tollen Abfahrt (und Bildern) belohnt. Voilà.

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Di

13

Mär

2012

Spalihorn "Durchquerung"

Das Spalihorn auf der Lauchernalp kann bei guten Verhältnissen mit Skiern oder auf dem Snowboard "durchquert" werden. Ich packte die Chance und filmte mich diesmal bei meiner x-ten Durchquerung.

PS: Ich fuhr mit Mietski und musste ein bisschen vorsichtig sein:-)

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So

11

Mär

2012

Ettriastand

Der Ettriastand ist ein lohnendes Skitourenziel abseits der Massen. Gestartet wird in Niederwald 1220m im Goms. Anschliessend läuft man schattenseitig durch immer lichter werdenden Wald bis auf 2495m zum Ettriastand. Von hier geniesst man eine tolle Aussicht auf die Berner Alpen. Je nach Schneeverhältnissen lassen sich verschiedene Abfahrtsvarianten in Angriff nehmen. Die diesjährigen Top-Schneeverhältnisse im Goms lassen immer noch tolle Abfahrten bis in den Talgrund zu. Der Ettriawald sowie die gesamte Schattenseite des Goms sind nicht als offizielle Wildruhezone ausgeschieden. Trotzdem gilt es im Wald Rücksicht auf das Wild zu nehmen.

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Di

28

Feb

2012

Fasnacht im Lötschental 2012

Ausnahmsweise mal etwas, was nicht mit Bergen zu tun hat. Die Fasnacht im Lötschental ist bekannt durch seine Tschäggättä. Ich war dieses Jahr mal ausnahmsweise nicht am Umzug am Feistn Frontag - aber filmte dafür...

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Mo

20

Feb

2012

Freeride Lötschental

vom Lötschenpass aus...
vom Lötschenpass aus...

Bei schönstem Wetter genoss ich mit vier Jungs aus Thüringen die gängigsten Varianten westlich des Skigebiets auf der Lauchernalp. Insgesamt machten wir an diesem Tag rund 3000 Höhenmeter abseits der Pisten und dies trotz teilweise spezieller Verhältnisse (Windharsch). Die mittägliche Ruhe verdienten wir uns nach einem kurzen Aufstieg bei der Lötschenpasshütte. Nochmals herzlichen Dank an Kristjan, Lukas, Matthias und Hans-Martin. Ich hoffe es klappt irgendwann mal mit den Thüringer Würsten:-)

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So

19

Feb

2012

Lawinencamp Lauchernalp

Teilnehmer Lawinencamp Lauchernalp
Teilnehmer Lawinencamp Lauchernalp

Bei schwierigen Sichtverhältnissen aber guten Schneeverhältnissen fand auf der Lauchernalp das sagarmata Lawinencamp mit 8 Teilnehmern statt. Das Camp hatte zum Ziel, einerseits die technischen Aspekte (Lawinennotfallausrüstung, LVS-Suche) zu vertiefen und anderseits das Risikomanagement beim Freeriden auf- bzw. auszubauen. Nebenbei sollte auch viel abseits der Piste gefahren werden damit das Gelernte direkt angewendet werden kann. Herzlichen Dank nochmals an die Teilnehmer. Ich hoffe euch hat's soviel Spass gemacht wie mir:-)

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Mo

13

Feb

2012

Unders- und Obersfärda

Die Skitourensaison begann für den Skiclub Raron mit der Tour durchs "under Färdä" zum "obri Färda". Trotz der speziellen Verhältnisse der vorherigen Tage (kalt und windig) konnten wir  einige schöne Pulverschneehänge geniessen.

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Mo

13

Feb

2012

Early Bird

Der erste auf der Piste zu sein hat eigentlich nur Vorteile. Auch wenn es -25 Grad kalt ist:-) Erstaunlich, dass man nach 30 Jahren shredden auf der Lauchernalp immer noch zu den ersten gehört, die fantastische Pistenverhältnisse auf der Lauchernalp ausnützen. Dani zeigt's wie es geht.

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Do

09

Feb

2012

Variante Fieschertal

Nach einigen Nebenprojekten (Ausbildung, Geburt Linard) im letzten halben Jahr ist nun wieder etwas Ruhe eingekehrt und ich kann wieder als Bergführer unterwegs sein. Mit dem vielen Schnee können Varianten gefahren werden, welche bis ins Tal hinunter gehen. So auch die insgesamt 2200 Höhenmeter Abfahrt vom Eggishorn Richtung Märjiela mit 400 Hm Aufstieg und anschliessender Abfahrt bis ins Fieschertal. Die Verhältnisse waren fantastisch - sieh selbst.

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Mo

28

Nov

2011

Einige Gedanken...

  • Lache - das entspannt!
  • Lerne mit dem Flow zu gehen
  • Sei dich selbst!
  • Vertraue in die Dinge, die du tust!
  • Verbringe Zeit in der Natur
  • Lerne - experimentiere - lerne aus Fehlern
  • Vertraue deinen Instinkten
  • Mach das, was du fürs Leben brauchst mit Liebe

 

Alle obgenannten Ideen sind frei übersetzt aus dem Vortrag des Surfers/Fotographen Mickey Smith.

http://www.dolectures.com/lectures/do-trust-in-the-things-you-love/

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Di

30

Aug

2011

Bietschhorn - König meiner Heimat

Das Bietschhorn - mein Lieblingsberg - ohne Zweifel. Kenne ich ihn doch schon seit meiner Kindheit. Majestätisch trohnt er über dem Lötschental und dem ganzen Wallis. Nicht zu letzt deswegen wird das Bietschhorn auch die Königin des Wallis genannt.

Obwohl das Bietschhorn kein 4000er ist, muss die Besteigung ernst genommen werden. Sehr gute Kondition und eine Portion Mut sind Voraussetzung für ein erfolgreiches Gipfelerlebnis. Die Tour ist mit dem Gipfel allein nicht gemacht. Die Hüttenwartin der Bietschhornhütte hat es richtig gesagt: "eigentlich darf man sich auf dem Gipfel nicht gratulieren - sondern erst unten".

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So

28

Aug

2011

Allalin

panoramablick vom Allalin
panoramablick vom Allalin
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Sa

27

Aug

2011

Plateau du Trient

Aiguille du Tour im Abendlicht
Aiguille du Tour im Abendlicht

Die Cabane du Trient ist mit 3170m eine der höchstgelegenen SAC Hütten. Das Plateau du Trient ist umrahmt von der Aiguilles des Dorèes und der Aiguille du Tour, welche in der Abendsonne eine prächtige Kulisse bieten. Die letztere stellt für grössere Seilschaften ein lohnendes Ziel mit einfacher Blockkletterei dar. Entlohnt wird man mit schöner Aussicht auf Aiguille d'Argentière und Aiguille du Chardonnet. Danke an meine langjährigen Stammgäste Hans, Christoph, Hanspeter und Andrea.

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So

21

Aug

2011

Breithorntraversierung

Gipfelposing
Gipfelposing

Bei herrlichem Wetter und optimalen Verhältnissen lässt sich einfach(er) in den Bergen unterwegs sein. Die Breithorntraversierung gilt als die Testtour für eine erfolgreiche Matterhornbesteigung. Bei einer Felskletterei ähnlich wie am Matterhorn lässt sich schnell die Form von Gipfelaspiranten testen. Die tolle Aussicht auf die umliegenden 4000er ist eindrücklich und macht Lust auf mehr. Vielen Dank an Marco und Thierry für die tollen Stunden am Berg.

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So

14

Aug

2011

Weissmies Überschreitung

Seilschaften kurz vor dem Weissmiesgipfel
Seilschaften kurz vor dem Weissmiesgipfel

Eine Überschreitung eines Berges bildet für mich die schönste Art des Bergsteigens. Der Berg zeigt einem seine verschiedenen Gesichter. Bei der Überschreitung des Weissmies ist es so, dass die Südseite schon früh morgens mit Sonnestrahlen gewärmt wird. Die einfache Kletterei im warmen Fels bis auf fast 4000m ist schon erlebnisreich. Nach der Besteigung des Gipfels auf 4017m zeigt sich der Weissmies in Eis und Schnee. Herzlichen Dank an die Vierergruppe aus dem Aargau. Merci Sabine, Monika, Christian und Uwe

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So

03

Jul

2011

Mönch 4107m

Selbstauslöser Gipfelfoto
Selbstauslöser Gipfelfoto

Mit einem Kaltstart haben mein Arbeitskollege (mit Freundin) und ich die Sommersaison gestartet. Ohne Akklimatisation an einem Tag von Grindelwald hoch auf den Mönch und wieder runter. (Nur empfehlenswert für Kopfwehresistente). Der Betrieb auf dem Jungfraujoch war schon fast rekordverdächtig. Die Wetter- und Schneeverhältnisse waren perfekt. Danke an Sigi und Inge für den tollen Tag!

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Di

19

Apr

2011

Mont Blanc....

Mont Blanc (vorgelagert Mont Maudit)
Mont Blanc (vorgelagert Mont Maudit)

Vergangenes Wochenende wollten wir den Mont Blanc von der Cosmiqueshütte aus besteigen. Es ist die klassische Überschreitung und eigentlich technisch gut machbar. Gemäss Empfehlungen von Bergführerkollegen sollten die Verhältnisse dies auch zulassen. Wir schafften die Besteigung nicht und gaben uns mit dem Mont Blanc du Tacul zufrieden. Der Zustieg zum Tacul ist zwischen Brüchen und steileren Passagen noch machbar. Allerdings handelt es sich mehr um Skibergsteigen denn Skitouren, weil die meiste Zeit die Skier auf dem Rucksack getragen werden müssen. Die Weiterführung der Tour über den Col de Mont Maudit ist meines Erachtens nicht mehr machbar, weil der Bergschrund nicht mehr passierbar ist. Wird eine Besteigung des Mont Blanc von der Cosmiques Hütte aus in Zukunft nicht mehr machbar sein? Schaut selbst anhand der Bilder.

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Mo

11

Apr

2011

Sommer?

Heidnischbiel
Heidnischbiel

Die jetzigen Temperaturen sind perfekt um draussen zu klettern. Das neue Klettergebiet um den Heidnischbiel ist ideal um im Frühling die ersten Routen zu klettern. Das Klettergebiet mit ca. 7 Routen liegt zwischen Raron und St. German. Die Routen liegen zwischen dem 6. und 8. Grat. Der Kalkfelsen ist aggressiv. Tape nicht vergessen! Helm ist empfehlenswert, weil die Routen noch wenig begangen sind (Steinschlag).

PS: Die Routen wollten eigentlich wir im Herbst einrichten. Jetzt sind uns andere zuvorgekommen. Ist nicht weiter schlimm, weil sich jetzt andere mit der Besitzerin des Grundstücks herumschlagen können.

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Mo

04

Apr

2011

Frühlingstour

Skiclub Raron in der Mittlenberglücke
Skiclub Raron in der Mittlenberglücke

Die Tour Richtung Gross Schinhorn ist eine ideale Skitour für grössere Gruppen in herrlich coupiertem Gelände. Durch Lärchenwald und mässig steile Hänge geht es Richtung Gross Schinhorn. Je nach Verhältniss lohnt sich die Abfahrt südseitig Richtung Geisspfadsee und Maniboden.  

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Mo

28

Mär

2011

Binntal - Skitourengeheimtipp

Im Binntal lässt sich auch spät in der Saison noch wunderbar skitouren. Die Abgeschiedenheit hat zum Vorteil, dass nur wenige das Binntal als Skitourenziel wählen. Dass Hotel Ofenhorn (erstmals im Winter offen) bietet ein herrliches Basecamp mit guter Bewirtung. Die technisch einfachen Skitouren auf das Stockhorn und die Mittlenberglücke bieten herrliche Aussichten in einer wilden Umgebung. Am letzten Tag stand noch die Überquerung des Aletschgletschers auf dem Programm. Mit dem neuen Sessellift auf die Talegga von der Fiescheralp und der anschliessenden Rückfahrt auf die Skipiste, erschliesst sich eine tolle Alternativmöglichkeit bei unstabilen Wetterverhältnissen. Herzlichen Dank an meine treuen Gäste Regina, Hanspeter, Christoph und Hans.

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Mo

21

Mär

2011

Freeride Paradise - Alagna IT

Aussicht vom Passo Salati
Aussicht vom Passo Salati

Alagna rühmt sich mit dem Slogan "Freeride Paradise". Mit den neuen Bahnen im Gebiet erschliessen sich viele Möglichkeiten zum Offpiste fahren. Weil es seit langem frisch geschneit hatte und der örtliche Lawinenverantwortlich selber in ein Schneebrett geriet, wurde während allen Tagen unseres Aufenthaltes die Gefahrenstufe 4 (gross) ausgegeben. Die Verhältnisse erlaubten trotzdem die Abfahrten folgender Klassiker: Grand Couloir Stolemberg, La Balma und La Salza (Heliski). Insgesamt ein lohnendes Gebiet in einer tollen Umgebung mit langen Abfahrten. Danke den Jungs vom Snowboardclub Pleasure. Yeahhh!

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Mo

21

Feb

2011

Grimentz Rundtour

Grimentz Rundtour
Grimentz Rundtour

In Grimentz bietet sich eine eintägige Rundtour um den Bec de Besson ins Vallon de Réchy und den Orzival zurück ins Skigebiet. Die landschaftlich schöne Skitour mit interessanten Abfahrten und kurzen Aufstiegen setzt gute skifahrerische Fähigkeiten voraus. Die gesamte Rundtour ist rund 12 Kilometer lang!

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Fr

18

Feb

2011

Fotowettbewerb

Fotografierst du gerne? Im Rahmen des Bergführerfestes vom 28. Mai 2011 in Fiesch führen wir einen Fotowettbewerb durch. Das schönste Bild wird mit CHF 250.- belohnt. Zusätzlich werden die zehn schönsten Bilder an einer Vernissage während des Bergführerfestes in Fiesch ausgestellt. Es lohnt sich also mitzumachen. Einsendeschluss ist der 30. April 2011. Mehr Infos unter http://www.aletschbietschhorn.ch/bergführerfest-2011/fotowettbewerb/

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Mo

14

Feb

2011

Freeride Ovronnaz

Snowboard is fun
Snowboard is fun

Ovronnaz ist ein cooles Freeridegebiet im Unterwallis. Mit kurzen Aufstiegen und längeren Abfahrten ideal für Freerider. Mit den Jungs vom Pleasure Snowboardclub (super Fahrer) prüften wir zwei interessante Varianten im Gebiet. Der Grand Chateau bietet einen schönen Osthang zurück ins Gebiet. Der Six Noir ist eine atypische Tour. Hier wird das Couloir im Aufstieg gemeistert und anschliessend öffnet sich ein weiter Osthang mit idealem Gefälle.

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